Fahren an der Grenze

Rick Aarts beendet heute direkt hinter Frank Stensky, nach einem langen und harten Kampf um das Podium. Matthias Behringer war der erste LKW-Fahrer, mit dem jungen Tom Heuer im Tatra. Wir haben noch nie solche Geschwindigkeiten bei der BAJA DEUTSCHLAND erlebt und der Wettbewerb auf so einem hohen Niveau. Bis zur Siegerehrung heute Abend bleibt es spannen, wer auf dem Podium landet.

Frank Stensky, Rick Aarts und Ronald Schoolderman tauschten immer wieder die Positionen durch kleine Fehler in der Navigation oder wie bei Rick Aarts durch einen platten Reifen. Nach dem Tausch des Reifens haben Sie mit voller Geschwindigkeit versucht, wieder an die Spitze heranzukommen. “Wir wollen gewinnen, da gab es nichts anderes zu tun!”, sagt Nienke, Ricks Tochter und Copilotin. „Nach 1,5 Runde sahen wir Sie wieder an einem Kontrollpunkt, ein unglaubliches Gefühl!”

Ronald Schoolderman war der erste der Drei, der einen großen Fehler und danach durch den Staub rollte. Keine Windschutzscheibe und verbogene Lenkung – aber Sie fuhren weiter um den Platz auf dem Podium zu sichern. Es muss die schnellste Runde seiner Karriere gewesen sein, beendete er als viertes Auto, hinter Holländer Bert van Es, die mit einem Toyota Land Cruiser, seinem ehemaligen Begleitfahrzeug bei der Dakar 2006, angetreten waren.

Matthias Behringer hatte einen Glückstag und beendete die BAJA DEUTSCHLAND. Ein Rennen auf seinem Gebiet, mit dem LKW in dem er dieses Jahr bei der Silk-Way-Rallye bereits fuhr und von den niederländischen LKW-Fahrer Marty van den Oever begleitet wurde. “Wir sind nicht zu schlagen Matthias”, sagt Tobias Henschel. “Nach dem gestrigen Rennen konnten wir nur unseren zweiten Platz verteidigen, was wir hoffentlich erfolgreich getan haben.

Robert Striebe mit seinem MAN KAT 4×4 ist einer der lokalen Helden und er rühmt sich mit schnellen Ergebnissen, der mit einem Standard-KAT fährt. Heute hat der LKW mit dem Tempo der BAJA DEUTSCHLAND mitgehalten, obwohl der Extra-Punch vom Turbo auf seinem alten Diesel gefahlt. “Unsere Kabine benötigt eine Überarbeitung”, sagt Michael Braunlich, sein Co-Pilot. “Ich bin sicher, dass wir die Cabinsupports gebrochen haben!“

Auch wenn wir eine Liste der im Ziel angekommenen haben, wissen wir nicht, wer gewonnen hat – die Crew der BAJA checkt noch die Prüfpunkte und die Ergebnisse folgen heute Abend.

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